Texte

Von der Wüste Sonora zum Platz der Republik Eine qualitative Studie zur politischen Interessenvertretung für undokumentierte MigrantInnen durch katholische Bischofskonferenzen und Nichtregierungsorganisationen in den USA und Deutschland

Meine Dissertation zur katholischen Politikarbeit für umdokumentierte Migrant*innen

bei Marianne Heimach-Steins an der Universität Münster

(OpenAccess)

Meine aktuelle Forschung zu Raumpolitik und Bürgerbeteiligung

Karte und Gebiet. Das utopische Potential digitaler Karten und der Beitrag von Religionsgemeinschaften in politischen Beteiligungsprozessen in: Digitaler Strukturwandel der Öffentlichkeit. Hrsg. von Jonas Bedford-Strohm, Florian Höhne Höhne und Julian Zeyher-Quattlender. Nomos, S. 193–200.

Mein Habilitationsprojekt zu digitalen und sozialen Laboratorien

Bei Christian Bauer an der Universität Innsbruck

Ein Interview zum Projekt am Boston College.

Eine Einführung: siehe unten


Utopia Beyond the Concrete. Laboratories and Spaces of Transcendence

Mein Habilitationsprojekt untersucht die Architektur der Labors von Technologiekonzernen und stellt sie sozialen Laboratorien gegenüber. Damit mache ich den Gegensatz auf zwischen zentral geplanter Architektur mit absoluter Verfügungsgewalt über Material/Mensch und einem den Eigenwert von Material/Mensch einbeziehenden Formfindungsprozess auf, wie ihn philosophisch Ernst Bloch und architektonisch Walter Klasz vertritt.

Theoretisch entwickelt meine Arbeit eine architektonisch und material sensible Theologie, die den spatial turn in der Gegenwartstheologie durch einen material turn ergänzt.

Praktisch-pastoraltheologisch zeigt sie auf, wie Kirche Orte schaffen kann, an denen unterschiedliche Akteure einen Platz finden und sich einbringen können und die zugleich das die gegenwärtigen Gegebenheiten transzendierende Potential von Menschen und Räumen sichtbar machen. Sie gibt konkret Auskunft, wie diese Orte als soziale Laboratorien inmitten der Gesellschaft aussehen und welche neuen Praktiken an diesen Orten etabliert werden können.

Die Arbeit zeigt, dass gebaute Orte und ihre Materialitäten nicht allein Gehäuse, sondern Quellen für die Rede von Gott in den Gesellschaften der Gegenwart sind.