Texte


Meine Habilitation zu Raum und Utopie

Mein Habilitationsprojekt untersucht die Architektur der Labors von Technologiekonzernen und stellt sie sozialen Laboratorien gegenüber. Damit mache ich den Gegensatz auf zwischen zentral geplanter Architektur mit absoluter Verfügungsgewalt über Material/Mensch und einem den Eigenwert von Material/Mensch einbeziehenden Formfindungsprozess auf, wie ihn philosophisch Ernst Bloch und architektonisch Walter Klasz vertritt.

Theoretisch entwickelt meine Arbeit eine architektonisch und material sensible Theologie, die den spatial turn in der Gegenwartstheologie durch einen material turn ergänzt.

Praktisch-pastoraltheologisch zeigt sie auf, wie Kirche Orte schaffen kann, an denen unterschiedliche Akteure einen Platz finden und sich einbringen können und die zugleich das die gegenwärtigen Gegebenheiten transzendierende Potential von Menschen und Räumen sichtbar machen. Sie gibt konkret Auskunft, wie diese Orte als soziale Laboratorien inmitten der Gesellschaft aussehen und welche neuen Praktiken an diesen Orten etabliert werden können.

Die Arbeit zeigt, dass gebaute Orte und ihre Materialitäten nicht allein Gehäuse, sondern Quellen für die Rede von Gott in den Gesellschaften der Gegenwart sind.

Meine Dissertation

Ich habe bei Marianne Heimach-Steins an der Universität Münster zum Thema Migrationspolitik geschrieben. Die qualitative Studie untersucht die Rolle der Bischofskonferenzen in den USA und Deutschland.

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Meine aktuelle Forschung zu Raumpolitik und Bürgerbeteiligung

Karte und Gebiet. Das utopische Potential digitaler Karten und der Beitrag von Religionsgemeinschaften in politischen Beteiligungsprozessen in: Digitaler Strukturwandel der Öffentlichkeit. Hrsg. von Jonas Bedford-Strohm, Florian Höhne Höhne und Julian Zeyher-Quattlender. Nomos.